Raf Toté – Der Belgier

Keeper of the Month: Raf Toté. In Wien lebender Belgier, ehemaliger  Marketing-Mann eines sehr großen Soft- und Hardware Unternehmens, ist frischgebackener beerkeeper [Master Level]. Er wagte den Sprung vom Hobbybrauer, der in den eigenen vier Wänden im Bierbrauen den Ausgleich zur stressigen Arbeit suchte, zur eigenen Marke. Raf hat Anzug und Krawatte an den Nagel gehängt und die Brauerstiefel übergezogen.

Der „Wortspieler“

Raf ist Teilnehmer bei den ersten österreichischen Wortspielen (hier geht es zu den Infos dazu). So viel sei über seine Kreation schon einmal verraten: als echter Belgier hat er in der Tradition der belgischen Bierkultur  gearbeitet; wir wissen von Gewürzen, Honig… Beim Verkostungsevent der Wortspiele am 22. Juni im Wiener Brauwerk kann man sein Werk kosten.

Raf Toté – Der Belgier

Der Belgier, so lautet der Name seiner Marke, braut Biere belgischen Stils. Sein erstes ist ein Saison. Es fand bei der Premiere am Craft Bier Fest Wien reißenden Absatz und beste Resonanz. Raf braut in der Biermacherei von Bernhard Bugelmüller in Korneuburg. Bernhard und Raf teilen sich die Braustätte. Der Umzug von Bernhard aus dem Schloss Walpersdorf zurück nach Korneuburg machte es möglich. In den Räumen einer ehemaligen Bäckerei stehen die Gär- und Lagertanks von Raf neben der Brauanlage.

Raf verwendet ausschließlich natürliche Zutaten. Wie in Belgien üblich, können das auch Früchte und Gewürze sein. Das Saison ist mit Koriander, Paradieskörnern und Orangenschalen gewürzt. Als Seele seiner Biere bezeichnet Raf seine belgische Hefe, die er im eigenen Labor züchtet. Er verwendet keine Trockenhefe. Typisch für belgische Biere ist die zweite Gärung in der Flasche. Auch bei Raf: Neben der Brauanlage ist die Kühlzelle, in der sich die Flaschen feinsäuberlich aneinander reihen und reifen.

 

belgisches Saison
Das erste Bier ist ein Saison

Der Belgier in der Biermacherei Bugelmüller
Raf Toté
Hauptplatz 33
2100 Korneuburg