Hopfenernte 2016

Hopfenernte 2016

Die Hopfenernte 2016 ist zu Ende, Das Ergebnis zeigt ein überdurchschnittlich gutes Hopfenjahr. Wie der Deutsche Hopfenwirtschaftsverband e.V in seiner Pressekonferenz zur BrauBeviale in Nürnberg mitteilte, betrug die Hopfenmenge aus deutschen Anbaugebieten satte 42.500 Tonnen.

Damit liegt der Ertrag 14% über einer als durchschnittlich geltenen Ernte. Zum letzten Mal wurde vor mehr als 20 Jahren (1993) so viel Hopfen eingefahren. Nicht nur die Menge an geernteten Dolden sorgte für Zufriedenheit, auch die Alphasäurewerte lagen bei allen Sorten mindestens auf Durchschnittsniveau.

Hopfenernte in Österreich, Tschechien, Slowenien und Polen

Ähnlich positiv äußern sich die anderen, wichtigen Hopfenländern Europas, Tschechien, Slowenien und Polen. Die Hopfenbauern aus dem österreichischen Mühlviertel hätten sich noch zwei bis drei Tage Sonne gewünscht, sie sind jedoch auch so sehr zufrieden mit der geernteten Menge und den hohen Alphawerten ihrer Dolden.

Rückblick auf die Hopfenernte 2015*

Die Hopfenernte 2015 war gelinde gesagt schlecht. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit mussten witterungsbedingt geringere Ernteerträge mit niedrigen Alphasäurewerten verkraftet werden. Vor allem Aromahopfen und Bitterhopfen bzw. Hochalphasorten waren davon betroffen. 2014 betrug die Welthopfenmenge 96.732 Tonnen, 2015 lediglich 87.415 Tonnen. Die Alphasäureproduktion sank von 9.244 Tonnen in 2014 auf 7,760 Tonnen in 2015.

In Deutschland war die Lage noch prekärer: 38.499,8 Tonnen in 2014 geernteten Hopfens standen 28.336,5 Tonnen in 2015 gegenüber (-26 %). Die Menge an Alphasäure sank von 3.916 Tonnen (2014) auf schwache 2.405 Tonnen (2015), das entspricht einem Minus von ca. 38 %.

*Quelle:Barth Bericht Hopfen 2015/2016]