Einbecker Mai-Ur-Bock

EInbecker Bier

KALEA Bier des Monats Mai ist, wie könnte es anders sein, ein Maibock. Er kommt aus der Heimatstadt des Bockbiers, der Hansestadt Einbeck. Schon vor mehr als 600 Jahren galten die dortigen Braumeister als Spezialisten für Starkbiere. Das Einbecker Brauhaus ist dieser Tradition bis heute treu geblieben, der Mai-Ur-Bock beweist es. 

BeerKeeper-Kostnotiz zum Mai-Ur-Bock:

Strahlendes Orange, glanzfein mit feiner, weißer Schaumhaube. Frühling in der Nase: grasig frisch und blumig. Dazu der Duft von türkischem Honig. Sehr schöne Rezenz, fein perlend. Die Zungenspitze freut sich über süßliche Anklänge und nussige Noten, gebrannte Mandel. Sehr schöne Bittere gesellt sich dazu. Sie bleibt lange und spielt gekonnt mit der trockenen Süße des Maibocks.

Aus Einbeck’schem Bier wird Bockbier

Im 14. Jahrhundert hatten alle Einbecker Bürger der Stadt das Recht Bier zu brauen. 700 Brauherren taten dies reichlich. Was zu viel war wurde alsbald verkauft. Einbecker Biere gelangten in die wichtigen Zentren der damaligen Handelswelt. Nach Amsterdam im Westen und Reval im Osten. Man liebte das Starkbier im nördlichen Bremen, Hamburg, Danzig und Dänemark genauso wie im südlich gelegenen München. Niemand verstand sich so gekonnt auf des Brauen kräftigen Bieres als die Einbecker.

Die Bayern waren es dann auch, die 1612 einen der dortigen Braumeister nach München holten. Aus dem „Einbeck’schen“ Bier wurde im Laufe der Zeit unter dem Einfluss des Dialekts „Oinpöckisch“, dann „Oinbock“ und schließlich das Bockbier.