Christoph Scheriau

BeerKeeper Christoph Scheriau besitzt gemeinsam mit seiner Frau Doris Raschhofer-Scheriau die traditionsreiche innviertler Brauerei Raschhofer. Eines der herausragenden Kennzeichen ist der echte,  solide (!) Kupfersudkessel mit Direktbefeuerung. Die Craft Brewer aus dem Oberösterreichischen Altheim schwören auf diese bewähre Technologie. (Mehr dazu: Hier, im BIERTAEGLICH-ARCHIV). Die Biere aus dem Raschhofer Sudhaus werden bekömmlicher, feiner, eleganter und gewinnen durch die Direktbefeuereung einen zarten Karamellton. Nun wurde in einer komissionellen Blindverkostung bestätigt, was BeerKeeper Scheriau „immer schon gesagt hat“. Das Raschhofer Märzen gewann großes Gold beim jüngsten Meininger Craft Beer Award. Ex aequo mit einem Bier der Mutter aller Craft Breweries, dem Samuel Adamas Double Agent IPL und dem Borbecker Helles Dampfbier der Privatbrauerei Jacob Stauder (Essen). [Alle Ergebnisse des Craft Beer Awards]. Für die Redaktion des BeerKeeper online Magazin Grund genug Christoph Scheriau zum ersten „Keeper of the month“, März 2015, zu küren.

BeerKeeper-Kostnotiz; ein Auszug aus dem Biersepp -Artikel vom 8. Mai 2014:

Ein österreichisches Märzen (das ja etwas ganz anderes ist, als ein bayerisches Märzen) soll beides etwa gleich stark haben: Malzigkeit und Hopfigkeit. Das Raschhofer Märzen ist – exakt so. Ein Ausbund an Ausgeglichenheit. Im super-sauberen Duft wechseln sich helle, sahnige Noten (vom Malz kommend) mit feinen Fruchtaromen (die kommen hauptsächlich vom Hopfen!) ab. Wir vernehmen Erinnerungen an reife, weiße Äpfel und Zitronengras. Erfrischender Antrunk. Am Gaumen verspüren wir zunächst die markante Malznote. Das gibt einen schönen Kontrast zur angenehmen Hopfenherbe und zur ultrafeinen Perlage. (Die wiederum auf ein handwerklich erzeugtes Bier verweist). Zusammen führt das zu einem sehr, sehr guten Mundgefühl. Das feine Prickeln bildet auch den Schlussakkord des langen und balancierten Abgangs.